Anscheinend hat für uns alle am 1. Januar, hier ein frostiger Tag, das Jahr 2011 begonnen. Für uns alle? Nein, nicht ganz.
Nach unserem gregorianischen Kalender ist das so. In anderen Kulturen gelten ganz andere Zeitrechnungen und nicht überall beginnt das Jahr am 1. Januar und hat 365 Ta-ge. Das Jahr der Buddhisten hat wie bei uns 365 Tage, sie leben jedoch bereits im Jahr 2554, wobei interessanter Weise der Jahresbeginn variabel ist. Nach dem "Islamischen Kalender" beginnt an unserem 26. November das Jahr 1433 und hat 354 Tage. Ebenfalls 354 Tage hat das Jahr nach dem "Jüdischen Kalender". Danach beginnt am 29. September bereits das Jahr 5772, "Nullpunkt" ist die Erschaffung der Welt, die basierend auf dem Alten Testament auf das Jahr 3761 vor Christus festgelegt wurde. Nach dem "Chinesischen Kalender", bei dem ein Jahr 360 Tage dauert, wird am 3. Februar der Beginn des Jahres 4708 gefeiert. Für die koptische Gemeinde, die erst am 7. Januar (entspricht dem 29. Tag des koptischen Monats Khiakh) Weihnachten feierte, wird das neue Jahr am 11. September beginnen. Da die Zeitrechnung der Kopten mit der Thronbesteigung des römischen Kaisers Diokletian am 29. August 284 unserer Zeitrechnung beginnt, befinden sie sich dann erst im Jahr 1728. Ihr Jahr zählt ebenfalls 365 Tage. Mit diesem Wissen müsste der Eingangssatz jedoch lauten: "Scheinbar hat für uns alle am 1. Januar das Jahr 2011 begonnen." Denn "scheinbar" sagt, dass etwas nur dem äußeren Eindruck nach, nicht aber tatsächlich so ist. Wenn Ihnen beispielsweise eine Vase als Unikat angeboten wird, die sie aber vielleicht schon bei einem Kollegen gesehen haben, handelt es sich nur scheinbar um ein Unikat. "Anscheinend" hingegen drückt die Vermutung aus, dass etwas so ist, wie es zu sein scheint. Beispiel: Sie bekommen wieder eine Vase als Unikat angeboten und haben diese auch noch nirgendwo anders gesehen oder gehört, dass mehrere Exemplare davon hergestellt wurden, dann handelt es sich anscheinend um ein Unikat. In den meisten Fällen, in denen "scheinbar" gebraucht wird, ist tatsächlich "anscheinend" gemeint. Statt "Das ist ihm scheinbar egal" oder "Scheinbar hat es keiner gewusst" muss es heißen: "Das ist ihm anscheinend egal" und "Anscheinend hat es keiner gewusst". Andernfalls würde es bedeuten, die Gleichgültigkeit und die Unwissenheit wären nur vorgetäuscht. Sinnverwandte Begriffe: scheinbar nur zum Schein, angeblich, vorgeblich, nicht in Wirklichkeit, vorgetäuscht, trügerisch anscheinend allem Anschein nach, vermutlich, wohl, wahrscheinlich, möglicherweise LITERATUR-TIPP
Viele haben anscheinend - manche auch nur scheinbar - gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst. Sollte der gute Vorsatz ganz allgemein "Ich will ein besserer Mensch werden und nicht nur an mich, sondern auch an andere denken" lauten, käme das jüngste Werk von Richard David Precht "Die Kunst kein Egoist zu sein" vielleicht ganz gelegen. Dabei geht es um die Frage, warum wir so sind wie wir sind: Egoisten und Altruisten, selbstsüchtig und selbstlos, rivalisierend und kooperativ, nachtragend und verzeihend, kurzsichtig und verantwortungsbewusst. Precht schlägt in diesem Buch einen weiten Bogen von den Grundlagen unseres Verständnisses von Gut und Böse bis zu den Tricks, mit denen wir unsere guten Absichten verschieben und verdrängen. Dieses Werk ist ebenso lesenswert wie sein Bestseller "Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?".
MESSE-TIPP
Auch wir von der arago Consulting haben gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst. Wir wollen unseren Kunden bestmögliche Ergebnisse zu nicht nur scheinbar günstigen Preisen bieten. Dazu brauchen wir kompetentes Personal (haben wir), modernste Druck- und Weiterverarbeitungstechnik (haben wir auch) sowie kostengünstige hochwertige Materialien (besorgen wir). Eine Gelegenheit, sich über die neuesten Angebote, Entwicklungen und Trends der kommenden Saison zu informieren, bietet sich für uns auf der "paperworld", denn auf dieser internationalen Messe in Frankfurt treffen vom 29. Januar bis 1. Februar 2011 die branchenrelevanten Anbieter aus aller Welt zusammen.
Im Januar "gospelt" es im Rhein-Main-Gebiet, aber auch in unserem Vertriebsbereich Nord.
Am 20. Januar 2011 ab 19.30 Uhr, wird in der Heilig-Geist-Kirche in Frankfurt THE VERY BEST OF BLACK GOSPEL, eine Gruppe, die von dem musikalischen Drektor Gregory M. Kelly geleitet wird, zu erleben sein. Die Musiker waren weltweit mit Chören wie den Harlem-, Golden- und den Glory-Gospel Singers auf Tournee. Auch bei Thomas Gottschalks Bibeltest im ZDF gaben sie ihren Gesang bereits zum Besten. Die schönsten traditionellen Gospellieder werden, mit Instrumentalbegleitung, in einem zweistündigen Programm zu hören sein.
http://www.blackgospel-tour.de/index.php?id=16 Am 22. Januar 2011 sind THE HARLEM GOSPEL SINGERS mit ihrer neuen Show "Touching Spirit" im Theater am Aegi in Hannover zu sehen und zu hören. Ihr unverwechselbarer Sound und ihr ganz spezieller Groove haben QUEEN ESTHER MARROW and THE HARLEM GOSPEL SINGERS zur erfolgreichsten Produktion ihres Genres gemacht. Durch sie wurde der Gospel in Europa überhaupt erst populär. Ihre ersten Auftritte vor bald zwanzig Jahren brachten eine bis heute ungebrochene Gospelwelle ins Rollen. http://www.harlemgospelsingers.de/index.php/en/tour.html
Nicht mit dem Gospel, aber ebenfalls mit Musik beschäftigt sich die Ausstellung ROCK'N ROLL FEVER im Frankfurter caricatura museum.
Erstmals haben sich ein bildender Künstler (Guido Sieber) und ein Schriftsteller (Franz Dobler) zusammen getan, um in Bild, Text und Ton die rund hundertjährige Geschichte der populären Musik von Robert Johnson bis Michael Jackson zu erzählen.
Die Künstler spüren Klischees der Rock- und Popgeschichte auf und nehmen sie gehörig auf die Schippe. Sie beleuchten die Wirkung der Musik auf die Gesellschaft, von der Verquickung der Mafia mit der Musikindustrie bis hin zum fanatischen, quasireligiösen Starkult, der bis in unsere Tage reicht. Zu sehen sind über 200 Gemälde und Zeichnungen, die zum größten Teil extra für die Ausstellung entstanden sind. Was die Stars wohl über diese Porträts selbst denken würden? Denn Siebers Bilder sind oft alles andere als schmeichelhaft. Sie stehen im Widerspruch zum dem, wie Popstars sich selbst gerne in Szene gesetzt sehen. Die Ausstellung wird noch bis 30. Januar 2011 im caricatura museum Frankfurt zu sehen sein, im Anschluss zieht sie in die Caricatura - Galerie für Komische Kunst nach Kassel um. http://www.caricatura-museum.de/
Vom Tintenfass zum Digitaldruck
Heute: Der Rollenoffsetdruck Unsere Briefkästen sind voll mit Beispielen des Rollenoffsetdrucks - Werbeprospekte mit den vielfältigen Angeboten der Versandhäuser, Supermärkte, Kaufhäuser oder Handwerksbetriebe am Ort. Für sie alle ist die Prospektverteilung an die Haushalte eine kostengünstige Möglichkeit, flächendeckend über aktuelle Sonderangebote zu infor-mieren und auf sich aufmerksam zu machen. Diese Prospekte (meistens im DIN A 4 - Format 21 x 29,7 cm, 4 oder 8 oder 12 Seiten umfassend, selten mehr, schon wegen des geringen Fassungsvermögens der Briefkästen) werden auf Rollenoffsetmaschinen im Vierfarbdruck unter Verwendung eines dünnen und leicht beschichteten LWC-Papieres (Lightweightcoated) hergestellt. Zu Bündeln verpackt und auf Paletten abgesetzt werden sie per LKW zu den Zielorten gebracht, wo Austräger die Prospekte in Empfang nehmen, um sie dann beim Endverbraucher in die Briefkästen einzuwerfen.
Bei Rollenoffsetdruckmaschinen wird grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Verfahren unterschieden: zum Einen das Heatset-Verfahren und zum Anderen das Coldset-Verfahren. Das Heatset-Verfahren wird u.a. für die Produktion von Zeitschriften, Katalogen und Prospekten eingesetzt, während mit Coldset-Druckmaschinen vor allem Zeitungen, Taschenbücher und Ähnliches hergestellt werden. Die Papierbahn im Rollenoffsetdruck wird immer beidseitig bedruckt (Schön-Wider-Druck). An das Ende der laufenden Papierrolle kann die neue Rolle quasi direkt angeklebt werden. Dies bedeutet eine große Zeitersparnis, da die Maschinen nicht mehr angehalten werden müssen und so kontinuierlich ohne Pause durchlaufen können. Am Ende der Maschine wird das Printprodukt sofort buchbinderisch verarbeitet (falzen, klammern oder kleben, heften, beschneiden), so dass ein fertiges Endprodukt in einem Arbeitsgang entsteht. Wirtschaftlich ist das Rollenoffsetdruckverfahren ab ca. 50.000 Exemplaren.
Der Offsetdruck ist ein indirektes Flachdruckverfahren und basiert auf der unterschiedlichen physikalischen Reaktion von Wasser und Fett. Bei diesem Verfahren werden Bild- und Textinformationen indirekt auf das Papier übertragen, indem das Druckbild zunächst von einem Übertragzylinder mit der Druckplatte auf einen Gummizylinder aufgebracht wird. Dieser wiederum überträgt die Bild- und Textinformation auf den Bedruckstoff (meistens Papier).
Entscheidend für die einwandfreie Druckbildübertragung sind neben einem angemessenen Anpressdruck zwischen den Zylindern vor allem chemisch-physikalische Wechselwirkungen auf der Druckform. Da sich beim Offsetdruck die druckenden und nicht-druckenden Elemente der Druckform (Druckplatte) in einer Ebene befinden (Flachdruckverfahren), ist es notwendig, eine Abgrenzung der Bildstellen und Nichtbildstellen zu gewährleisten. Das geschieht über die verschiedenen Oberflächeneigenschaften der bebilderten Druckform. Die Druckplatte wird mit einer Emulsion aus Farbe und dem sogenannten Feuchtmittel eingefärbt. Während des Druckprozesses benetzt zunächst das im Emulgat enthaltene und auch das gesondert aufgetragene Feuchtmittel die nicht-druckenden Partien auf der Druckform. Die Farbbestandteile des verdruckten Emulgats benetzen lediglich die druckenden Bereiche, auf denen sich kein Feuchtmittel befindet. In der Regel haben Rollenoffsetmaschinen 4 Druckwerke. Jedes Druckwerk besteht aus einem Druckform-, Gummituch- und Gegendruckzylinder sowie einem Farb- und Feuchtwerk. Bei Heatset-Druckmaschinen sind zwischen dem letzten Druckwerk und dem Falzapparat ein Trockner sowie ein Kühlaggregat zwischengeschaltet. Die Papierbahn saust über kleine Gasflämmchen und wird dann über Kühlwalzen weitergeleitet zum Falzapparat. Dort werden die bedruckten Papierbahnen entsprechend gefalzt, geheftet, beschnitten und für den Abtransport gebündelt. Mehr im nächsten Newsletter über den Bogenoffsetdruck und die Geschichte der von Alois Senefelder entwickelten Lithografie aus dem Jahre 1796. arago Consulting GmbH Vertrieb Nord Im Luttertal 18 29351 Eldingen-Bargfeld Tel.: +49 (0) 5148 / 910739 E-Mail: frose@arago-consulting.de
Für die Stadtwerke Frankfurt Holding, mit der uns eine langjährige Zusammenarbeit verbindet, fertigen wir jeweils zum Jahresanfang das aktuelle Seminarprogramm der Stadtwerke an - und in jedem Jahr kommen ein paar kleine Verbesserungen hinzu.
Die zur Verfügung gestellten Word-Dateien wurden redaktionell überarbeitet, im professionellen Grafikprogramm InDesign gesetzt, gedruckt und in schmale, elegante Ordner mit praktischer Ringbindung konfektioniert. Die eingefügten, individuell bedruckten und erstmals ganzfarbigen Register sorgen dabei für Übersichtlichkeit und das rasche Auffinden des gewünschten Kurses. Um mit einem Griff zum Inhaltsverzeichnis zu gelangen, wurden in diesem Jahr die ersten Blätter zur Schaffung eines Eingrifflochs ausgestanzt. Zusätzlich wurden Lesezeichen eingefügt und PDF-Dateien auf CD und zum Einstellen ins Intranet erstellt. Zur Bewerbung des Weiterbildungsprogramms wurden Plakate produziert.
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